Ein wichtiger Schritt für neue Straßennamen im Afrikanischen Viertel 

Veröffentlicht am 02.03.2018 in Pressemitteilung

SPD begrüßt Debatte über neue Namen für die Lüderitzstraße, den Nachtigalplatz und die Petersallee

 

Die SPD Berlin-Mitte begrüßt, dass nun die Diskussion über neue Namen für die nach Kolonialverbrechern benannten Straßen im Afrikanischen Viertel weiter geht. Am Donnerstag präsentierten Gutachterinnen und Gutachter für die Fraktionen der BVV der Berlin-Mitte ihre Vorschläge für neue Straßennamen. 

 

Julian Zado, stellv. Vorsitzender der SPD Mitte:

„Wichtig ist, dass durch die neuen Straßennamen weiterhin an die Kolonialgeschichte Deutschlands erinnert wird. Geehrt werden dürfen aber nicht länger die Täter, sondern diejenigen, die unterdrückt wurden oder Widerstand leisteten. Hier gibt es jetzt viele geeignete Vorschläge. Wir wollen, dass nun intensiv, aber konzentriert über die Namen diskutiert wird und eine Auswahl bald erfolgt. Die Umbenennung muss jetzt zügig kommen.“

Die SPD-Berlin Mitte fordert schon seit langem eine Umbenennung der Straßen. Bereits im Jahr 2016 wurde auf Antrag der SPD von der BVV der Beschluss gefasst, neue Straßennamen zu suchen. Am Donnerstag präsentierten nun von den Fraktionen ausgewählte Gutachterinnen und Gutachter ihre Namensvorschläge.

 

Weitere Informationen bei:

Julian Zado – 01709465403

Stellv. Kreisvorsitzender

 

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